Änderungen bei Bareinzahlungen ab dem 8. August 2021

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verlangt ab dem 8. August 2021 bei Bareinzahlungen von mehr als 10.000 Euro die Vorlage eines aussagekräftigen Belegs als Herkunftsnachweis über den Einzahlungsbetrag.

Geeignete Belege können nach Auskunft der BaFin sein:

  • ein aktueller Kontoauszug bzgl. des Kontos bei einer anderen Bank, aus dem die Bareinzahlung hervorgeht
  • Barauszahlungsquittungen einer anderen Bank
  • das Sparbuch, aus dem die Barauszahlung hervorgeht
  • Verkaufs- und Rechnungsbelege (z.B. Belege zum Autoverkauf, Goldverkauf)
  • Quittungen bezüglich getätigter Sortengeschäfte
  • letztwillige vom Nachlassgericht eröffnete Verfügungen
  • Schenkungsverträge oder Schenkungsanzeigen

 

Bareinzahlungen von mehr als 10.000 Euro können künftig nur noch bei Vorlage eines entsprechenden Belegs entgegengenommen werden.

Bei Einzahlungen an Einzahlungsautomaten bitten wir uns einen aussagekräftigen Herkunftsnachweis innerhalb von 30 Tagen unter Angabe des Namens, des Datums der Einzahlung und der Nummer des Einzahlungskontos zukommen zu lassen. (Elektonisch, postalisch oder persönlich)